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HARTMANN BAU GmbH
Natzungen, Industriegebiet 11 34434 Borgentreich

Aktuelles

Unsere neuen Gesellen

Wir gratulieren unserem Auszubildenden Niklas Hartmann zur mit gutem und sehr gutem Erfolg bestandenen Gesellenprüfung (Maurer) im Rahmen des kooperativen Studiums „Bauingenieurwesen“ an der Fachhochschule Bielefeld/Minden.

Niklas Hartmann

Niklas Hartmann

Wir gratulieren unserem Auszubildenden Nemat Jafary zur mit gutem und sehr gutem Erfolg bestandenen Gesellenprüfung im Ausbildungsberuf „Maurer“.

Nemat Jafary

Nemat Jafary

Jubilare -50 Jahre bei HARTMANN BAU-

Vom Lehrling zum Polier 

auf diesen beruflichen Werdegang der vergangenen 50 Jahre kann der Maurer Adalbert Schabedoth bei der Firma Hartmann Bau in Natzungen zurückblicken. Hierfür wurde der Borgholzer jetzt vom Firmenchef Ansgar Hartmann und dessen Ehefrau Martina Hartmann ausgezeichnet.

Adalbert Schabedoth trat am 1. August 1969 als Maurerlehrling in das Bauunternehmen Bröer&Hartmann ein.

Im Juli 1972 bestand er die Gesellenprüfung und wurde in dem Familienb etrieb als Maurer beschäftigt. Die vergangenen 50 Jahre wurden nur durch die Bundeswehrzeit von Adalbert Schabedoth unterbrochen. Inzwischen ist der Goldjubilar in der Funktion als Polier bei HARTMANN BAU tätig.

Für seine langjährige Tätigkeit wurde dem 65-Jährigen eine Ehrenurkunde der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg als Ausdruck des Dankes für die Verbundenheit zum Handwerk und als Zeichen der Anerkennung für die Treue zum Betrieb von Diplom-Bauingenieur Ansgar Hartmann überreicht.

Ebenso konnte Adalbert Schabedoth eine Ehrenurkunde der Handwerkskammer Ostwestfalen zu Bielefeld und zudem noch einen Präsent­ korb vom Firmeninhaber entgegennehmen.

 

Weitere Mitarbeiter seit 25 Jahren beschäftigt

 

Weitere Ehrungen für ihr langjähriges Wirken bei HARTMANN BAU standen auch für Ludger Schabedoth aus Borgholz und Jens Wilhelms aus Natzungen auf der Tagesordnung der Weihnachtsfeier des Unternehmens. Der LKW-Fahrer und der Maurer arbeiten seit 25 Jahren bei der Firma. Die beiden Fachleute wurden ebenfalls mit den Ehrenurkunden der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg und der Handwerkskammer OStwestfalen zu Bielefeld ausgezeichnet .

Eine Auszeichnung der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg gab es für Bernd Steinkopf aus Borgholz . Der Maurer hält der Firma Hartmann Bau seit zehn Jahren die Treue.

Das Natzunger Familienunternehmen wurde im Jahr 1932 von Josef Bröer, dem Großvater des heutigen Firmeninhabers, gegründet. Die HARTMANN BAU GmbH ist sowohl im Wohnungs- und Gewerbebau wie im auch landwirtschaftlichen Be­ reich bis weit über die Kreisgrenze hinaus aktiv. Das Unternehmen beschäftigt aktuell 66 Mitarbeiter.

jubilare

Sommergrillen 19.07.2019

Mitarbeiter und Fuhrpark

Bartosz Ruszkiewicz macht Ausbildung zum Maurer bei Hartmann-Bau in Natzungen

Umschulung durch Förderprogramm

 

 

Borgentreich (WB). Seit Februar 2017 hat Bartosz Ruszkiewicz einen neuen Schritt auf seinem Lebensweg begonnen: Der 33-jährige Pole absolviert eine Umschulung zum Maurer bei Hartmann-Bau in Natzungen. Ermöglicht wird ihm dies durch das Förderprogramm »Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen« (WeGebAU).

Förderprogramm ermöglicht Umschulung von Beschäftigten

»Das WeGebAU-Programm ist eine Fördermöglichkeit, die es uns ermöglicht, die Umschulung von Beschäftigten zu fördern«, erläutert Christel Hartmann, Mitarbeiterin im Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Höxter.

Nach Abitur und Informatik-Studium in Polen wollte Bartosz Ruszkiewicz im Jahr 2013 sein Glück als Informatiker in Deutschland versuchen. Sein polnischer Abschluss wurde jedoch nicht anerkannt. Das Glück fand er trotzdem, und zwar bei der Firma Hartmann-Bau im Industriegebiet Natzungen. Dort begann er im November 2013 als Helfer im Hochbau.

»Mein Vater ist Maurer. Als wir bei meinem Schwager eine neue Etage eingerichtet haben, habe ich dort schon mitgeholfen und einiges über das Handwerk gelernt. Mein Schwager hat mir dann auch Hartmann-Bau empfohlen«, erinnert sich Ruszkiewicz.

Auszubildener erhält weiterhin sein bisheriges Gehalt

Diplom-Ingenieur Ansgar Hartmann, Geschäftsführer des 1932 gegründeten Bauunternehmens, erinnert sich: »Wir führten ein kleines Gespräch. Positiv aufgefallen ist mir sofort, dass er schon gut Deutsch konnte.« »Das habe ich in Polen in der Schule gelernt«, fügt Ruszkiewicz hinzu.

Im Februar 2017 ist Bartosz Ruszkiewicz dann den nächsten Schritt gegangen: Er absolviert eine Umschulung, um genau wie sein Vater Maurer zu werden. Dabei erhält er nicht etwa das Ausbildungsgehalt, sondern sein volles bisheriges Gehalt.  Möglich wird dies durch das Förderprogramm »WeGebAU«.

»Konkret bedeutet dies, dass die Agentur für Arbeit die Lehrgangskosten übernimmt und den Arbeitgeber mit einem Zuschuss zum Lohn in Höhe von 50 Prozent unterstützt. Dadurch wird der Arbeitgeber finanziell entlastet, da ja das volle Helfer-Gehalt weitergezahlt wird. Zudem bekommt Herr Ruszkiewicz alle zusätzlich anfallenden Fahrtkosten von der Agentur vergütet. Außerdem kann der Arbeitnehmer bei erfolgreichem Bestehen von Zwischen- und Abschlussprüfung von uns eine Prämie bekommen«, erläutert Christel Hartmann.

Fachkräftemangel im Handwerk

»Für uns ist das Ganze natürlich aufgrund der tariflichen Struktur schon etwas teurer als ein normaler Auszubildender, aber Herr Ruszkiewicz macht das super, hat gute Noten. Er ist die Investition wert«, betont der Geschäftsführer des 60-köpfigen Unternehmens, das neben Maurern auch Betonbauer, Fliesenleger, Facharbeiter Hochbau, technische Zeichner und Bürokaufmänner beziehungsweise –frauen ausbildet.

»Besonders im Handwerk haben wir schon jetzt einen starken Fachkräftemangel. Eventuell liegt das auch am noch veralteten Bild des Jobs, das in der Bevölkerung noch vorherrscht. Dabei hat sich in den letzten zehn Jahren viel gewandelt. Heutzutage ist es Vorschrift, dass Steine ab 25 Kilogramm mit einem Kran oder zu zweit gehoben werden – Rückenschmerzen sind schon längst kein Problem mehr in unserem Krankenstand«, fügt er hinzu.

Arbeitgeber können sich über die Möglichkeiten informieren

Damit Bartosz Ruszkiewicz auch im theoretischen Unterricht mitkommt, finanziert die Agentur für Arbeit zusätzlich sogenannte umschulungsbegleitende Hilfen (ubH). So besucht er samstags den Deutschunterricht bei einem Maßnahmeträger in Höxter.

Ansgar Hartmann selbst ist offen für weitere Bewerbungen. »Der Altersdurchschnitt unserer Mitarbeiter wächst. Aufgrund der Situation haben wir unsere Anforderungen zurückgeschraubt, schauen nicht mehr so sehr auf Qualifikationen, sondern eher darauf, wie motiviert ein Bewerber ist«, erklärt er.

Interessierte, die an einer Beschäftigung oder Ausbildung bei Hartmann-Bau interessiert sind, können ihre Bewerbungsunterlagen an info@hartmann-bau.de senden. Arbeitgeber, die sich für das Programm WeGebAU mit seinen Möglichkeiten interessieren, können sich unter der Arbeitgeberhotline 0800/4555520 informieren.