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Natzungen, Industriegebiet 11 34434 Borgentreich

Aktuelles

Bartosz Ruszkiewicz macht Ausbildung zum Maurer bei Hartmann-Bau in Natzungen

Umschulung durch Förderprogramm

 

 

Borgentreich (WB). Seit Februar 2017 hat Bartosz Ruszkiewicz einen neuen Schritt auf seinem Lebensweg begonnen: Der 33-jährige Pole absolviert eine Umschulung zum Maurer bei Hartmann-Bau in Natzungen. Ermöglicht wird ihm dies durch das Förderprogramm »Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen« (WeGebAU).

Förderprogramm ermöglicht Umschulung von Beschäftigten

»Das WeGebAU-Programm ist eine Fördermöglichkeit, die es uns ermöglicht, die Umschulung von Beschäftigten zu fördern«, erläutert Christel Hartmann, Mitarbeiterin im Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Höxter.

Nach Abitur und Informatik-Studium in Polen wollte Bartosz Ruszkiewicz im Jahr 2013 sein Glück als Informatiker in Deutschland versuchen. Sein polnischer Abschluss wurde jedoch nicht anerkannt. Das Glück fand er trotzdem, und zwar bei der Firma Hartmann-Bau im Industriegebiet Natzungen. Dort begann er im November 2013 als Helfer im Hochbau.

»Mein Vater ist Maurer. Als wir bei meinem Schwager eine neue Etage eingerichtet haben, habe ich dort schon mitgeholfen und einiges über das Handwerk gelernt. Mein Schwager hat mir dann auch Hartmann-Bau empfohlen«, erinnert sich Ruszkiewicz.

Auszubildener erhält weiterhin sein bisheriges Gehalt

Diplom-Ingenieur Ansgar Hartmann, Geschäftsführer des 1932 gegründeten Bauunternehmens, erinnert sich: »Wir führten ein kleines Gespräch. Positiv aufgefallen ist mir sofort, dass er schon gut Deutsch konnte.« »Das habe ich in Polen in der Schule gelernt«, fügt Ruszkiewicz hinzu.

Im Februar 2017 ist Bartosz Ruszkiewicz dann den nächsten Schritt gegangen: Er absolviert eine Umschulung, um genau wie sein Vater Maurer zu werden. Dabei erhält er nicht etwa das Ausbildungsgehalt, sondern sein volles bisheriges Gehalt.  Möglich wird dies durch das Förderprogramm »WeGebAU«.

»Konkret bedeutet dies, dass die Agentur für Arbeit die Lehrgangskosten übernimmt und den Arbeitgeber mit einem Zuschuss zum Lohn in Höhe von 50 Prozent unterstützt. Dadurch wird der Arbeitgeber finanziell entlastet, da ja das volle Helfer-Gehalt weitergezahlt wird. Zudem bekommt Herr Ruszkiewicz alle zusätzlich anfallenden Fahrtkosten von der Agentur vergütet. Außerdem kann der Arbeitnehmer bei erfolgreichem Bestehen von Zwischen- und Abschlussprüfung von uns eine Prämie bekommen«, erläutert Christel Hartmann.

Fachkräftemangel im Handwerk

»Für uns ist das Ganze natürlich aufgrund der tariflichen Struktur schon etwas teurer als ein normaler Auszubildender, aber Herr Ruszkiewicz macht das super, hat gute Noten. Er ist die Investition wert«, betont der Geschäftsführer des 60-köpfigen Unternehmens, das neben Maurern auch Betonbauer, Fliesenleger, Facharbeiter Hochbau, technische Zeichner und Bürokaufmänner beziehungsweise –frauen ausbildet.

»Besonders im Handwerk haben wir schon jetzt einen starken Fachkräftemangel. Eventuell liegt das auch am noch veralteten Bild des Jobs, das in der Bevölkerung noch vorherrscht. Dabei hat sich in den letzten zehn Jahren viel gewandelt. Heutzutage ist es Vorschrift, dass Steine ab 25 Kilogramm mit einem Kran oder zu zweit gehoben werden – Rückenschmerzen sind schon längst kein Problem mehr in unserem Krankenstand«, fügt er hinzu.

Arbeitgeber können sich über die Möglichkeiten informieren

Damit Bartosz Ruszkiewicz auch im theoretischen Unterricht mitkommt, finanziert die Agentur für Arbeit zusätzlich sogenannte umschulungsbegleitende Hilfen (ubH). So besucht er samstags den Deutschunterricht bei einem Maßnahmeträger in Höxter.

Ansgar Hartmann selbst ist offen für weitere Bewerbungen. »Der Altersdurchschnitt unserer Mitarbeiter wächst. Aufgrund der Situation haben wir unsere Anforderungen zurückgeschraubt, schauen nicht mehr so sehr auf Qualifikationen, sondern eher darauf, wie motiviert ein Bewerber ist«, erklärt er.

Interessierte, die an einer Beschäftigung oder Ausbildung bei Hartmann-Bau interessiert sind, können ihre Bewerbungsunterlagen an info@hartmann-bau.de senden. Arbeitgeber, die sich für das Programm WeGebAU mit seinen Möglichkeiten interessieren, können sich unter der Arbeitgeberhotline 0800/4555520 informieren.


Aufbau am Markt Süd in Höxter beginnt

Fokus Development aus Duisburg investiert zwölf Millionen Euro in das Großprojekt mit Um- und Neubau

Höxter. Die Baugrube ist vorbereitet, der große Baukran wurde am Freitagvormittag aufgebaut: Die Bauarbeiten am neuen Gebäudekomplex Markt Süd beginnen. Der von Anna Nelting, die Projektleiterin des Investors Fokus Development, vorgesehene Zeitplan sieht vor, noch im Januar die Grundsteinlegung vorzunehmen – einen festen Termin für die kleine Feier inklusive Zeitkapsel-Versenkung gibt es aber noch nicht.

Nun sollen die Erdarbeiten fortgesetzt werden. „Die Herausforderung dieser Baustelle ist, dass wir direkt in der Innenstadt sind. Allein die großen Baufahrzeuge bis an die Baustelle zu bekommen, ist nicht immer leicht", so Nelting. Außerdem steht noch der Abriss des Treppenturmes an.

Fokus plant den Neubau eines größeren Gebäudekomplexes. Im Erdgeschoss entstehen Geschäfte, darüber Büros und Praxen sowie Wohnungen. Neben dem Schmuckgeschäft „Instyle" stehen darüber hinaus mit der Young-Fashion-Marke Only sowie der Buchhandlung Thalia zwei weitere Mieter fest. In den darüber liegenden Geschossen entstehen im Neubau am Markt unter anderem acht Stadtwohnungen mit Sonnenterrassen und entsprechender Anbindung an die Tiefgarage.

 


WBK-Neubau: Bauleute arbeiten sogar bei Schnee

Höxter (WB/rob). Die Bauarbeiten auf Höxters größter Baustelle laufen auch in diesem Winter – soweit es das Wetter zulässt – weiter. Bei Schnee haben die Baufirmen diese Woche an Fundamenten und Rohbau des dreiflügeligen Klinikneubaus weiter gearbeitet.

Sogar am Samstag wird auf dem WBK-Gelände gemauert. Wie berichtet, lässt der Asklepios-Konzern für 25 Millionen Euro eine neue Weserbergland-Klinik bauen. Da die Bodenverdichtung, die in Höxter an einigen Stellen wochenlang durch wuchtige »Hammerschläge« gut vernehmbar war, etwas länger dauerte, wird jetzt eine Schippe zulegt, um nach dem Keller den zweigeschossigen Gebäudekomplex mit der fulminanten Fernsicht ins Wesertal hoch zu ziehen.

Erst wenn die Patienten aus den Altbauten umgezogen sind, steht der Abriss des Hochhauses von 1969 und des Wehrmacht-Lazarett-Altbaus von 1939 an – wohl im Jahr 2019. Nur das Seniorenheim von 1996 bleibt als Altbau-Solist auf dem Gelände stehen.